Sunday, May 31, 2015
Sunday, May 10, 2015
Papa´s Spaghetti mit Karotten- bzw. Pastinaken-Hack
Als ich Ende letztes Wochenende das Blogevent "Kulinarische Kindheitserinnerungen" von Lecker&Co sah, war mir gleich ganz warm ums Herz und da wollte ich unbedingt mitmachen (es ist mein allererstes Mal!). Nachdem mich die Woche etwas überrollt hat, habe ich gestern feststellen dürfen, daß die Frist verlängert wurde und da war ich nochmal ganz glücklich.
Viele verbinden das Kochen mit Erinnerungen zu Mutti oder Oma, bei mir war es etwas anders - mein kulinarischer Kindheitsheld war mein Papa! Durch glückliche Fügung hat er mit mir meine Nachmittage gestaltet bis meine Mutter von der Arbeit kam und wir haben fast täglich zusammen gekocht. Leider ist er sehr früh gestorben, ich war noch Teenie, deshalb ist mir die Erinnerung sehr wichtig.
Von meinem Vater habe ich wahnsinnig viel über Lebensmittel und Kochen sehr früh gelernt, er war ein großer Gourmet, viel gereist und offen für alles (außer dem gemeinen China-Man, aber das kam nicht zu oft vor ;-)). Ich war sein liebster Sous-Chef und vergnügte Schnibbel-Hilfe, ebenso hatte ich auch sehr wichtige Aufgaben wie z. B. Frikadellen-Formen!
Manchmal war unser Essen auch ganz simpel und eins dieser Gerichte ist das heutige: Spaghetti mit Karotten-Hack! Dieses koche ich nun seit 30 Jahren, es ist mein Soulfood mit liebevollen Erinnerungen, und es freut mich umso mehr, daß der Herr des Hauses dieses Gericht ebenso übernommen hat und liebt. Mit ihm haben wir auch eine Variation entdeckt - anstatt Karotten werden Pastinaken verwendet (wir kochen, was unsere Bio-Box hergibt).
Genug der Geschichte, ran an den Herd, hier ist die gestrige Variante!
Man benötige:
1 große Pastinake / bzw. 2 normale Karotten oder eine große
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
2 EL Tomatenmark
200 g Hackfleisch
Spaghetti
Pfeffer (am liebsten frisch gemahlen)
Kräutersalz (oder Salz und Kräuter wie Thymian und Oregano)
Bevor wir mit dem Schnibbeln anfangen, Wasser für Nudeln in einen größeren Topf geben und zum Kochen bringen, wenn das Wasser kocht, einen Schuss Salz dazugeben und ebenso die Spaghetti anschliessend für 8 Minuten eintauchen.
Die Zwiebel klein schneiden und n der Zwischenzeit eine Pfanne auf dem Herd warm machen. Die Pastinake (Karotte) mit der Reibe grob reiben. In die heiße Pfanne die kleingeschnittene Zwiebel geben und anschliessen das Hackfleisch (beim Hack darauf achten, daß keine größeren Stücke zusammen bleiben). Wenn das Hack etwas angebraten ist, 1 EL Tomatenmark untermischen und mit Pfeffer, Kräutern und Salz etwas würzen. Dann auch die kleingeriebene Pastinake dazugeben, untermischen und die Hitze mittlerweile etwas runterstellen. Nach 2-3 Minuten den weiteren EL Tomatenmark zugeben, etwas Nudelwasser dazu gießen (so daß es recht feucht wirkt) und mischen, evtl. nochmal etwas nachwürzen.
Meist probiere ich die Nudel vor Ablauf der Zeit und entscheide dann, ob fertig oder nicht - wenn fertig, abgießen und am Besten gleich mit einem Teil der Gemüse-Hack-Mischung vermengen. Einen Teil noch oben platzieren und mit geriebenem Parmesan bestreuen.
PS: die Pastinake gibt dem ganzen eine interessante und angenehm leicht süßliche Note - für mich sind Karotte und Pastinake gleichzeitig gleich gut und trotzdem leicht anders :-)
PS2: bestimmt kann man das Gericht auch mit einem Fleischersatz zubereiten, habe ich persönlich noch nicht versucht und würde mich freuen, darüber etwas zu hören!
Für alle Nachkocher - viel Erfolg, bei Fragen gern fragen und guten Appetit!
Viele verbinden das Kochen mit Erinnerungen zu Mutti oder Oma, bei mir war es etwas anders - mein kulinarischer Kindheitsheld war mein Papa! Durch glückliche Fügung hat er mit mir meine Nachmittage gestaltet bis meine Mutter von der Arbeit kam und wir haben fast täglich zusammen gekocht. Leider ist er sehr früh gestorben, ich war noch Teenie, deshalb ist mir die Erinnerung sehr wichtig.
Von meinem Vater habe ich wahnsinnig viel über Lebensmittel und Kochen sehr früh gelernt, er war ein großer Gourmet, viel gereist und offen für alles (außer dem gemeinen China-Man, aber das kam nicht zu oft vor ;-)). Ich war sein liebster Sous-Chef und vergnügte Schnibbel-Hilfe, ebenso hatte ich auch sehr wichtige Aufgaben wie z. B. Frikadellen-Formen!
Manchmal war unser Essen auch ganz simpel und eins dieser Gerichte ist das heutige: Spaghetti mit Karotten-Hack! Dieses koche ich nun seit 30 Jahren, es ist mein Soulfood mit liebevollen Erinnerungen, und es freut mich umso mehr, daß der Herr des Hauses dieses Gericht ebenso übernommen hat und liebt. Mit ihm haben wir auch eine Variation entdeckt - anstatt Karotten werden Pastinaken verwendet (wir kochen, was unsere Bio-Box hergibt).
Genug der Geschichte, ran an den Herd, hier ist die gestrige Variante!
Man benötige:
1 große Pastinake / bzw. 2 normale Karotten oder eine große
1 kleine Zwiebel oder Schalotte
2 EL Tomatenmark
200 g Hackfleisch
Spaghetti
Pfeffer (am liebsten frisch gemahlen)
Kräutersalz (oder Salz und Kräuter wie Thymian und Oregano)
Bevor wir mit dem Schnibbeln anfangen, Wasser für Nudeln in einen größeren Topf geben und zum Kochen bringen, wenn das Wasser kocht, einen Schuss Salz dazugeben und ebenso die Spaghetti anschliessend für 8 Minuten eintauchen.
Die Zwiebel klein schneiden und n der Zwischenzeit eine Pfanne auf dem Herd warm machen. Die Pastinake (Karotte) mit der Reibe grob reiben. In die heiße Pfanne die kleingeschnittene Zwiebel geben und anschliessen das Hackfleisch (beim Hack darauf achten, daß keine größeren Stücke zusammen bleiben). Wenn das Hack etwas angebraten ist, 1 EL Tomatenmark untermischen und mit Pfeffer, Kräutern und Salz etwas würzen. Dann auch die kleingeriebene Pastinake dazugeben, untermischen und die Hitze mittlerweile etwas runterstellen. Nach 2-3 Minuten den weiteren EL Tomatenmark zugeben, etwas Nudelwasser dazu gießen (so daß es recht feucht wirkt) und mischen, evtl. nochmal etwas nachwürzen.
Meist probiere ich die Nudel vor Ablauf der Zeit und entscheide dann, ob fertig oder nicht - wenn fertig, abgießen und am Besten gleich mit einem Teil der Gemüse-Hack-Mischung vermengen. Einen Teil noch oben platzieren und mit geriebenem Parmesan bestreuen.
PS: die Pastinake gibt dem ganzen eine interessante und angenehm leicht süßliche Note - für mich sind Karotte und Pastinake gleichzeitig gleich gut und trotzdem leicht anders :-)
PS2: bestimmt kann man das Gericht auch mit einem Fleischersatz zubereiten, habe ich persönlich noch nicht versucht und würde mich freuen, darüber etwas zu hören!
Für alle Nachkocher - viel Erfolg, bei Fragen gern fragen und guten Appetit!
Thursday, April 30, 2015
Tuesday, April 28, 2015
Oreo-Bananen-Brot mit Erdnussbutter-Topping (vegan)
Wie es so oft bei uns ist, wenn Obst rumsteht, wird gern nach Kuchen gefragt - anscheinend ist es die einfachste Art dem Herzensmann Obst anzudrehen ;-)
So passierte es auch mit den Bananen und nebenbei lag gerade eine Ausgabe der "Mutti" aus dem letzten Jahr vom Chilli kochen, so zeigte sein Finger ganz schnell auf das besagte Oreo-Bananen-Brot!
Und nachdem das Probeessen auch gut gelaufen ist, möchte ich Euch hier das Rezept verraten:
Bananen-Brot:
- 2 reife Bananen
- 2 TL Zimt
- 125 g (braunen) Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 ml Sonnenblumenöl
- 300 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 150 ml Mandelmilch (oder Sojaddrink oder...)
- 100 g Schokokekse wie z. B. Oreo
- 75 g ungesalzene Erdnüsse (könnte man auch ohne)
Springform und Fett und Mehl für die Form
Topping:
- 3 EL Mandelmilch (oder Sojadrink etc)
- 50 g Puderzucker
- 150 g Erdnusscreme
- 1/2 TL Zimt
- 50 g Kekse (z. B. Oreo)
- 1 Banane (wir hatten nur zwei übrig, dh. weggelassen ;-))
Bevor man die oben genannte Masse zusammen rührt, sollte man den Backofen vorheizen (180° bzw. Umluft 160°) und die Springform fetten (z. B. mit Butter) und mit Mehl bestäuben.
Die Bananen zerdrücken und - bis auf Kekse und Erdnüsse - mit dem Rest der Zutaten fürs Bananen-Brot in eine Schüssel geben, mit dem Rührgerät glatt rühren. Wenn die Masse gut gemischt ist, zerkrümelte Kekse und Erdnüsse zugeben und unter den Teig heben.
Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Den Kuchen ca 30 Minuten backen und nach dem Herausnehmen auskühlen lassen (evtl. auf einem Kuchengitter, was wir z. B. nicht besitzen).
Das Topping ist ebenso nicht sehr schwer: dafür nimmt man alle Zutaten - bis auf Kekse und Banane - in einen Topf und rührt bei schwacher Hitze bis sich alles vermischt hat und der Puderzucker geschmolzen. Leicht abkühlen lassen und dann auf dem Kuchen verteilen. Auf dem Topping die Kekse und Banane verteilen und mit etwas Topping "festkleben".
PS: bei Allergien kann man die Erdnüsse weglassen oder durch andere ersetzen, beim Topping kann man Nussnougatcreme benutzen
PS2: man kann auch die Erdnüsse im Kuchen weglassen, ich fand sie nicht so über notwendig
PS3: ich halte mich nicht wirklich an Reihenfolgen bei Rührkuchen, siehe oben, im Original war es etwas genauer, unserem Kuchen hat es nicht geschadet
PS4: wenn man den runden Kuchen anscheidet und so Dreiecksstücke hat, wird das spitze Ende leicht bröselig (auch durch die Erdnüsse) - eventuell könnte man das ganze auch in einer rechteckigen Form versuchen und nachher auch solche Stücke
PS5: Oreos sind vegan - das war eine neue Erkenntnis für mich!
Wer sich an den Kuchen traut, viel Vergnügen, der ist verdammt lecker!
So passierte es auch mit den Bananen und nebenbei lag gerade eine Ausgabe der "Mutti" aus dem letzten Jahr vom Chilli kochen, so zeigte sein Finger ganz schnell auf das besagte Oreo-Bananen-Brot!
Und nachdem das Probeessen auch gut gelaufen ist, möchte ich Euch hier das Rezept verraten:
Bananen-Brot:
- 2 reife Bananen
- 2 TL Zimt
- 125 g (braunen) Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 ml Sonnenblumenöl
- 300 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 150 ml Mandelmilch (oder Sojaddrink oder...)
- 100 g Schokokekse wie z. B. Oreo
- 75 g ungesalzene Erdnüsse (könnte man auch ohne)
Springform und Fett und Mehl für die Form
Topping:
- 3 EL Mandelmilch (oder Sojadrink etc)
- 50 g Puderzucker
- 150 g Erdnusscreme
- 1/2 TL Zimt
- 50 g Kekse (z. B. Oreo)
- 1 Banane (wir hatten nur zwei übrig, dh. weggelassen ;-))
Bevor man die oben genannte Masse zusammen rührt, sollte man den Backofen vorheizen (180° bzw. Umluft 160°) und die Springform fetten (z. B. mit Butter) und mit Mehl bestäuben.
Die Bananen zerdrücken und - bis auf Kekse und Erdnüsse - mit dem Rest der Zutaten fürs Bananen-Brot in eine Schüssel geben, mit dem Rührgerät glatt rühren. Wenn die Masse gut gemischt ist, zerkrümelte Kekse und Erdnüsse zugeben und unter den Teig heben.
Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen. Den Kuchen ca 30 Minuten backen und nach dem Herausnehmen auskühlen lassen (evtl. auf einem Kuchengitter, was wir z. B. nicht besitzen).
Das Topping ist ebenso nicht sehr schwer: dafür nimmt man alle Zutaten - bis auf Kekse und Banane - in einen Topf und rührt bei schwacher Hitze bis sich alles vermischt hat und der Puderzucker geschmolzen. Leicht abkühlen lassen und dann auf dem Kuchen verteilen. Auf dem Topping die Kekse und Banane verteilen und mit etwas Topping "festkleben".
PS: bei Allergien kann man die Erdnüsse weglassen oder durch andere ersetzen, beim Topping kann man Nussnougatcreme benutzen
PS2: man kann auch die Erdnüsse im Kuchen weglassen, ich fand sie nicht so über notwendig
PS3: ich halte mich nicht wirklich an Reihenfolgen bei Rührkuchen, siehe oben, im Original war es etwas genauer, unserem Kuchen hat es nicht geschadet
PS4: wenn man den runden Kuchen anscheidet und so Dreiecksstücke hat, wird das spitze Ende leicht bröselig (auch durch die Erdnüsse) - eventuell könnte man das ganze auch in einer rechteckigen Form versuchen und nachher auch solche Stücke
PS5: Oreos sind vegan - das war eine neue Erkenntnis für mich!
Wer sich an den Kuchen traut, viel Vergnügen, der ist verdammt lecker!
Sunday, April 26, 2015
Organisation - weiter geht´s
Wie letzte Woche angefangen darüber zu schreiben (hier), sind wir seit einiger Zeit damit beschäftigt unser Umfeld etwas in die Balance zu bringen. Leider kann ich mich in der heutigen Situation einfach nicht wirklich entspannen und fühle mich einerseits begrenzt (wenig Raum bzw. Dinge im Weg) und auch bedrückt durch eingen Besitz (wer braucht das alles und was braucht man eigentlich gar nicht!).
Letztens hatte ich die Liste aufgeschrieben, jedoch nicht angemerkt, daß einiges schon Realität ist - hier noch mal upgedatet:
wird regelmäßig gemacht - fettgedruckt
erledigt - durchgestrichen
angefangen bzw läuft noch - kursiv
- Blumen für unser Wohnzimmer (auch im Winter)
- Kleinkram-Box anlegen
- Küchenschränke aus- und einräumen
- Küche täglich sauber halten (alles immer wegräumen)
- Schlafzimmer gründlich aufräumen und reinigen
- Badezimmer bzw. Kosmetika checken und besser organisieren
- Badezimmer "entkalken" und fugenweiss dampfreinigen
- irgendeinen Teil der Wohnung vornehmen und die Ecke gründlich checken
-
-
- diverse Ladekabel organisieren mit echtem Platz
Ansonsten gab es gestern noch einen Ausflug zu Ikea: blöderweise sind mir heute ganz viele Ideen gekommen, was ich hätte eigetnlich noch holen sollen! Tja, müssen wir wohl bald wieder hin. Wenn ich die kleinen Boxen habe, stelle ich auch vor, was ich damit vorhabe!
Aber es war nicht ganz erfolglos: nun sind unser Altpapier und Altglas schön sortiert in zwei großen Kisten (bisher waren es ein Schuhkarton mit Bowling-Effekt und lose Tüten).
Zu meiner Kleidung bzw. Organisation dieser hatte ich eine kurze Lektüre vorgestern und gestern.
Was ich am interessantesten fand, ist das Projekt, sich 33 Kleidungsstücke auszusuchen und damit 3 Monate zu leben. Ich überlege, ob ich sowas für einen Monat mache und nebenbei weiter aus den nicht ausgewählten Klamotten aussortiere.
Nächstes Wochenende ist endlich wieder ein langes WE und ich werde hoffentlich ein wenig mehr Zeit für mich haben als wenn es nur zwei Tage sind! Mal schauen, was mein nächstes Projekt wird :-)
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